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24.01.2008
Große Aufgaben in Kostüm und Anzug
Schüler überzeugen bei Wirtschaftsplanspiel Management Information Game, kurz MIG, nennt sich ein Wirtschaftsspiel, bei dem Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Damme eine Woche lang die Schulbank mit dem Vorstandssessel einer fiktiven Aktiengesellschaft vertauschten.
Zu Gast in den realen Verwaltungsgebäuden der Deutschen Frühstücksei und Ovobest GmbH in Neuenkirchen-Vörden, stellte sich den Teilnehmern die Aufgabe, eine AG in ihrem 11. Geschäftsjahr zu übernehmen und vier Jahre lang zu führen, wobei die Entscheidungen eines Tages jeweils ein Geschäftsjahr repräsentierten.
Vormittags durch Informationsblöcke zu Themen wie Unternehmensorganisation, Marketing, Rechnungs- und Personalwesen oder Aktien und Börse fit gemacht, galt es, an den Nachmittagen in drei Siebenerteams die Unternehmensziele für die eigene AG festzulegen, den Produktabsatz im Ausland zu organisieren, temporäre Liquiditätsprobleme in den Griff zu bekommen oder mit Wechselkursrisiken umzugehen.
Das siebte Mal nun schon begleitete Fachlehrerin Christhilde Schwindt die Projektwoche. Neben dem Erwerb von wirtschaftsrelevantem Fachwissen sieht sie im Rollenspiel eine praxisorientierte Möglichkeit, soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Arbeitsteilung oder Auftreten vor größerem Publikum zu trainieren.
Im Mittelpunkt der nachmittäglichen Firmenleitung durch die Gymnasiasten stand die Entwicklung und Markteinführung eines Produktes, das Hausfrauenherzen höherschlägen lässt. Eine Kombination aus Staubsauger und Wischmopp wurde virtuell entwickelt und im Kulturbahnhof einem aus Eltern und Projektbeteiligten bestehenden Publikum vorgestellt. Dieses war aufgeforfert, die Rolle von Einkäufern der Elektronikfachmärkte ElektroMarkt zu übernehmen und durch Punktevergabe die Teams zu bewerten.
Die Anspannung im Anzug und Kostüm war fast greifbar, als die Schülerinnen und Schüler vor der wohl größten Herausforderung der Projektwoche standen. Als Vorstandsvorsitzende, Entwicklungschefs oder Verkaufsleiter mussten sie ihr Produkt dem Publikum schmackhaft machen. Und man glaube nun nicht, dass die anwesenden Eltern zaghaft mit den auf der Bühne handelnden Akteuren umgegangen wären.
Das Einkäuferpublikum nahm seine Rolle ernst und fühlte durch kritische Fragen den Verkäufern von "Quarz Swirl 4000", "Duo Staubi 1.2" beziehungsweise "WiSau" mit dem ganzen Erfahrungshintergrund putzgeprüfter Hausfrauenmütter oder kühl rechnender Finanzierungsväter gehörig auf den Zahn. Der Literverbrauch pro gereinigte Quadratmeter war ebenso Thema wie die Ausgestaltung der Kaufvertäge im Hinblick auf eine Rücknahmebereitschaft der Herstellerfirma für den Fall, dass sich das Produkt als Ladenhüter herausstellen sollte.
Es verdient allen Respekt, wie die jungen Leute auf der Präsentationsbühne mit den entspannt vom Zuschauersessel aus gestellten Fragen umgingen. Standhaft ließen sie auf ihren "WiSau wischt, saugt, und trocknet wie Sau" nichts kommen, und unterstrichen so einmal mehr ein Kompliment, das ihnen zuvor von Hermann Pulsfort gemacht worden war.
Seine Eingangsrede zu Beginn des Abends schloss der auch als Referent am Projekt teilnehmende Geschäftsführer der Deutschen Frühstücksei GmbH mit den Worten: "Auf diese Jugend kann die Wirtschaft hundertprozentig bauen."

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